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Frank Mayer - Schach und Kultur
2. Auflage
Mit seinem Buch „Schach und Kultur“ knüpft Frank Mayer in gewisser Weise an eine spanische Tradition an, indem er vornehm-lich spanischsprachige Informationen zum Schachspiel, die in aller Regel der Allgemein-heit nicht leicht zugänglich sind, ins Deutsche übersetzt und sie den Lesern anbietet.
Das Spektrum seiner Beiträge ist als außer-ordentlich bunt zu bezeichnen, was auch durch die Inhaltsangabe dieses Buchs belegt wird. Da wechseln sich Episoden und Anek-doten mit Biografien und Grabbesuchen munter ab. Die Artikel selbst darf man eben-falls als durchaus bunt bezeichnen, denn sie sind mit vielen farbigen Abbildungen ver-sehen. Zudem hat er sich mit der Malerin, Grafikerin und Buchkünstlerin Elke Rehder, die ihm ihre schachbezogenen Kunstwerke zur Veröffentlichung freigab, in eine ge-lungene Gemeinschaft begeben, die zu einer zusätzlichen Bereicherung seines Schaffens nicht unerheblich beiträgt.
Ein kurzer Auszug aus dem Inhalt:
Besuch auf dem Freidhof Beth Olom / Rückkehr in die Vergangenheit: Ein Schach-club Im Herzen des “alten” London / Philidor: Auf der Suche nach dem verlorenen Grab / Auf den Spuren von Atahualpa, dem letzten Inka-König von Peru / Unsere First Lady / Philipp Stamma – Ein Pionier des Schachs / Die Ming-Dynastie, das chinesische Schach und Die Legende des Hua-Shan / Der Schachspieler Humphrey Bogart / Wehmütige Schritte in die Vergangenheit / Die Weltausstellung 1929 in Barcelona und eine Neue Schacheröffnung / Der BCM Chess Shop in London / Konnte Papst Johannes Paul II. Schach spielen? / Sein Bild bleibt uns für immer verborgen / Die verstorbenen Schach- (Welt)meister bleiben immer in unserer Erin-nerung! / Ein vielseitiger Meister aus New York / Wilhelm Steinitz: Eine Begegnung der besonderen Art / Der Tod in Venedig / Ein sehr schwieriges Spiel – eine kurze Laufbahn / Revolutionär und Schachspieler Che Cuevara / Ein Interview mit Raul Capablanca 1925 / Das Schach wirbelt seine Trommeln / Nofretete und das Schach / Spiegel der Seele / Marcel Duchamp – Die abenteuerlichen Schach-Schritte eines Malers / Die Geburtstagsrede für einen Schachfreund / Das ewige Schachleben / Weihnachten 1878.
EDITION JUNG 2. Auflage 2011, 175 Seiten, Format DIN A5, kartoniert, mit über 140 Farbbildern. 24,80 €
Helmut Wieteck - Schach im 20. Jahrhundert
3. Dekade 1921 - 1930

Das Schachspiel erlebte im 20. Jahrhundert seine Blütezeit. Un- zählige Turniere rund um den Erdball fanden das lebhafte Interesse der Schachfreunde, die in die neu gegründeten Schachvereine strebten und sich Schachzeitschriften hielten. Eine große Anzahl von starken Meistern wuchs heran und ihre glanzvollen Taten auf dem Schachbrett fesselten das Publikum. Besonders die von der FIDE 1924 angeregten Schacholympiaden, sowie die Ausscheidungs- kämpfe zu den Weltmeisterschaften fanden das ungeteilte Interesse der Schachgemeinde. Mit den Zonen-, Interzonen und Kandidaten- wettkämpfen fieberten die Schachfreunde um ihre Favoriten und verfolgten die anschließenden Schachweltmeisterschaften mit Spannung. Später dann war es die von der FIDE veranstalteten so- genannten KO-Weltmeisterschaften mit ihrem Knock-out-Modus, die dem Spiel ein neues, modernes Gesicht gaben und vielen Teil- nehmern die Möglichkeit einräumte, sich ganz nach oben zu spielen.
Das vorliegende Buch, das Dritte von 10 Bnden, führt den Leser durch das dritte Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. Für jedes Jahrzehnt gibt es einen Band mit allen wichtigen Schachereignisse und Partien, die dem Leser komprimiert und geschichtsverbunden, dar- geboten werden.
EDITION JUNG 2011, 140 Seiten, kartoniert, Format DIN A5, mit 35 der wichtigsten Partien und vielen historischen Fotos. 19,80 €

Karl-Otto Jung
Fischers Kombinationen 3. Auflage

Das vorliegende Werk das jetzt als 3. Auflage vorliegt, wurde völlig neu bearbeitet und stark erweitert. Vor allem wurde großen Wert auf eine ausführliche Kommentierung der einzelnen Stellungen gelegt. Ich habe versucht - die Profis mögen es mir nachsehen - die Kommentierung so verständlich wie möglich zu gestalten, damit auch Anfänger oder wenig geübte Schachfreunde den wunderbaren Kombinationen folgen können.
Der erste Teil wurde zu einem echten Testbuch gemacht. Die Diagramme und Lösungen wurden getrennt, damit über die Lösung zuerst einmal selbst nachgedacht werden kann. Durch die nicht thematisch angeordneten Stellungen entsteht ein echter Partie- charakter. In einer praktischen Partie weiß man auch nicht ob eine leichte oder eine schwierige Position vorliegt.
Im zweiten Teil werden dann die Lösungen zu den 225 Positionen mit dazugehörigen Diagrammen dargeboten. Einige historische Auf- nahmen von Bobby Fischer ergänzen den Inhalt.
EDITION JUNG 2011, 181 Seiten, Format DIN A5, kartoniert, mit 36 Fotos und 450 Diagrammen. 24,80 €
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Helmut Wieteck - Spiel des Lebens Ein dokumentarischer Schachroman |

Als der Schachmeister A. eines Morgens in Moskau verhaftet und in die Lubjanka (Hauptquartuer des Geheimdienstes) gebracht wird, sträubt sich alles in ihm, er fühlt sich unschuldig.
In den folgenden Tagen, in denen A. immer wieder durch die endlosen, verzweigten Gänge der Lubjanka zum Verhör geführt wird, erkennt er langsam die Aussichtslosigkeit seiner Situation.
Doch dann erfährt A. eine schicksalhafte Begeg-nung. Trotzki, der von einem Fronteinsatz zurückkommt, erfährt von A.s Verhaftung und beschließt, dem Todgeweihten eine Chance zu geben. In einer Partie um sein Leben bezwingt A. Trotzki und der Schöpfer der Roten Armee wandelt das Todesurteil in lebenslang um.
Im Buch wird auf dokumentarische Weise der Lebens- und Leidensweg von A nachgezeichnet, wobei die Romanform überwiegt. Das Schicksal von A. zeigt, wie ein Mensch im turbulenten, zerrissenen 20. Jahrhundert, seinen verschlungenen Weg finden musste, auch wenn er sich dabei eventuell schuldig machte.
So erging es auch A., der am Ende seines Lebens nach Verstrickungen mit den feindlichen Machthabern, verachtet und verdammt, im fernen portugiesischen Estoril den Tod fand.
Neben dem Roman-Geschichtlichen Teil enthält das Buch viele antike Fotos und 33 kommentierte Partien.
EDITION JUNG 2011, 191 Seiten, Format DIN A5, kartoniert, mit 108 Fotos. 24,80 €
ISBN 978-3-933648-44-0 29,80 €
Karl-Otto Jung - Schachreisen zur Zeit von Glasnost, Perestroika und GUS
Glasnost „Offenheit, Redefreiheit, Informa-tionsfreiheit“ und Perestroika „Umbau, Umge-staltung, Umstrukturierung“ waren die Schlagworte die ab 1985 die Wende in der Sowjetunion einleiteten und 1991 ihren Höhepunkt fanden.
Im Juni 1991 versuchte Ministerpräsident Pawlow gegen Gorbatschow erfolglos, eine Verlagerung von Kompetenzen auf die Regierung zu erreichen. Mit dem Putsch im August 1991 und der Initiative der Unionsländer zur Auflösung der Union endeten die Versuche, die Wirtschaftsreform in der UdSSR und unter sozialistischen Vorzeichen durchzu-setzen. Die Einparteienherrschaft der KPdSU wurde 1990 beendet. Im Dezember 1991 kam es zur Auflösung der Sowjetunion und zur Gründung der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS). Diese steht für den Zusammenschluss verschie-dener Nachfolgestaaten der Sowjetunion (UdSSR) seit dem 8. Dezember 1991.
Genau zu dieser Zeit - 1990, 1991 und 1992 - unternahmen wir vier Schachreisen nach Russland: Zweimal nach Moskau und zweimal nach St. Petersburg, den größten und interessantesten Städten in Russland. Wir waren also hautnah dabei, als sich der Wechsel von der Sowjetunion zum neuen Russland entwickelte. Unsere positiven und negativen Erfahrungen während dieser Zeit sind Hauptgegenstand dieses Buches.
Möge der Leser Gefallen finden an Tatsachenberichten in Verbindung mit Schach und schönen Partien der vier hochkarätigen Schachturniere im Mutterland des Schachs.
EDITION JUNG 2011, 277 Seiten, Format DIN A5, kartoniert, mit 95 Fotos.
ISBN 978-3-933648-45-7 19,80 €
Helmut Wieteck - Schach im 20. Jahrhundert, 5. Dekade 1941 - 1950

Das Schachspiel erlebte im 20. Jahrhundert seine Blütezeit. Unzählige Turniere rund um den Erdball fanden das lebhafte Interesse der Schachfreunde, die in die neu gegründeten Schachvereine strebten und sich Schachzeit-schriften hielten. Eine große Anzahl von starken Meistern wuchs heran und ihre glanzvollen Taten auf dem Schachbrett fesselten das Publikum. Besonders die von der FIDE 1924 angeregten Schacholympiaden, sowie die Aus-scheidungskämpfe zu den Weltmeisterschaften fanden das ungeteilte Interesse der Schachgemeinde. Mit den Zonen-, Interzonen und Kandidatenwettkämpfen fieberten die Schach-freunde um ihre Favoriten und verfolgten die anschließenden Schachweltmeisterschaften mit Spannung. Später dann war es die von der FIDE veranstalteten so genannten KO-Weltmeister-schaften mit ihrem Knock-out-Modus, die dem Spiel ein neues, modernes Gesicht gaben und vielen Teilnehmern die Möglichkeit einräumte, sich ganz nach oben zu spielen.
Das vorliegende Buch, das Fünfte von 10 Bänden, führt den Leser durch das fünfte Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. Für jedes Jahrzehnt gibt es einen Band mit allen wichtigen Schachereignisse und Partien, die dem Leser komprimiert und geschichts-verbunden, dargeboten werden. EDITION JUNG 2011, 140 Seiten, kartoniert
ISBN 978-3-933648-49-5 29,80 €
Helmut Wieteck - Schach in der UdSSR
20 Porträts mit 100 Partien

Die UdSSR (Kurzbezeichnung für die „Union der Sozialistischen Sowjet-republiken“), die nach dem Ende des Russischen Reiches (1917) im Dezember 1922 gegründet wurde und bis zu ihrem endgültigen Zerfall 1991 das politische Zentrum des Ostblocks und des real existierenden Sozialismus darstellte, war ein sozialistisch-zentralistisch regierter Vielvölkerstaat in Osteuropa, dem Kaukasus sowie Nord- und Zentraloasien. Sie wurde am 30. Dezember 1922 gegründet und wurde am 26. Dezember 1991 durch Beschluss des Obersten Sowjetz aufgelöst.
Für die ehemals sowjetischen Schach-meister brach eine neue Zeit an. Gewohnt an ein, wenn auch beschei-denes Salär vom Staat (etwa das Monatsgehalt eines Ingenieurs), lebten Sie in der UdSSR recht zufrieden, wenn sie auch auf Meinungsfreiheit und Aus-landsreisen verzichten mussten oder nur mit Billigung der Funktionäre zu Auslandsturnieren reisen durften.
Doch nun auf einmal war alles anders, plötzlich waren sie auf sich allein gestellt und mussten sehen wie sie über die Runden kamen. Die in diesem Buch vorgestellten sowjetischen Meister, die inzwischen alle verstorben sind, lebten meistens nur von einer kleinen Rente und waren so gezwungen bei Open-Turnieren im Ausland ihr Budget aufzubessern.
In diesem Buch werden 20 Meister (mit 100 Partien) aus der ehemaligen UdSSR vorgestellt. Sie, die von der sowjetischen Schachschule geprägt wurden, gehörten in ihrer besten Zeit zu den stärksten Schachmeistern der Welt.
Ihr mitunter abenteuerliches Leben, ihr Kampf um Anerkennung im großen Zirkel der sowjetischen Schachhierarchie soll zeigen, zu welchen Leistungen sie am Brett fähig waren.
EDITION JUNG 2012, 311 Seiten, kartoniert